Niederlage für die SG Kalbach bei 8-Tore-Spektakel in Rothemann

TSV Rothemann – SG Kalbach 5:3

Auch im nächsten direkten Kellerduell musste die SG Kalbach nach der schmerzhaften Niederlage in der Vorwoche eine neuerliche Pleite hinnehmen. Obwohl die Niederlage dieses Mal deutlich knapper ausfiel und man mit dem Gegner durchaus auf Augenhöhe agierte, steht das Team erneut ohne Punkte da. Die 5:3-Niederlage beim TSV Rothemann verschärft die sportliche Situation im Tabellenkeller weiter, da die Mannschaft es trotz einer couragierten Leistung nicht schaffte, sich für den betriebenen Aufwand zu belohnen.

Leider war alles, was man sich für das richtungsweisende Spiel vorgenommen hatte, bereits nach wenigen Minuten ad acta gelegt. Die Kalbacher verschliefen die Anfangsphase völlig und gerieten schnell mit 2:0 in Rückstand. Erst danach besann sich die Mannschaft auf ihre eigenen Stärken und spielte befreiter auf. Ab Mitte der ersten Halbzeit folgte die stärkste Phase der Gäste. So war es nur konsequent, dass Maurice Koch-Germersdorff in der 39. Minute im Anschluss an einen Eckball den 2:1-Anschlusstreffer erzielte. Nur eine Minute später rollte bereits der nächste Angriff auf das Heimtor. Dieses Mal fasste sich Adrian von Pazatka-Lipinski ein Herz; sein dynamischer Antritt konnte von den Gastgebern nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Cihan Yildirim sicher zum 2:2-Ausgleich. Als man im Gästelager dachte, sich endgültig freigeschwommen und die Partie an sich gerissen zu haben, folgte der Dämpfer: Ein unglückliches Foulspiel kurz vor der Pause – mitten in die eigene Druckphase hinein – führte zu einem Freistoß für Rothemann. Dieser wurde – ebenso unglücklich wie seine Entstehung – abgefälscht und trudelte dadurch unhaltbar für SG-Torhüter Tizian Bormann zum 3:2-Halbzeitstand in das Netz.

Die SG Kalbach gab sich auch im zweiten Durchgang nicht geschlagen und versuchte weiterhin alles, um den erneuten Ausgleich zu erzwingen. Die Mannschaft erspielte sich die eine oder andere gute Gelegenheit, hatte in den Abschlüssen jedoch nicht das nötige Quäntchen Glück. So kam es, wie es kommen musste: Als die Gäste gegen Ende des Spiels defensiv mehr und mehr öffneten, nutzten die Hausherren den entstehenden Platz eiskalt aus und erhöhten per Konter auf 4:2. Zwar keimte noch einmal Hoffnung auf, als Yannis Schleicher in der 89. Minute per Fernschuss auf 4:3 verkürzen konnte, doch diese wurde umgehend im Keim erstickt. Praktisch im Gegenzug stellte der TSV Rothemann, ebenfalls durch einen Fernschuss, den alten Abstand wieder her und besiegelte damit den 5:3-Endstand.

Die Enttäuschung sitzt auf Kalbacher Seite nach diesem Spiel tief. Sie verstärkt sich noch dadurch, dass man zu allem Überfluss mit Till Schäfer den Abwehrchef verlor, der mit einer Bänderverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Einen Grund zur Hoffnung gab an diesem bitteren Nachmittag jedoch die verheißungsvolle Rückkehr von Manuel Schäfer nach einer sehr langen Verletzungspause. Der Routinier zeigte ein bärenstarkes Spiel und wird der Mannschaft mit seiner Erfahrung und Ballsicherheit in den kommenden, richtungsweisenden Wochen eine wichtige Stütze sein.

Für die SG Kalbach spielten: Bormann – Vogt, Till Schäfer, Manuel Schäfer, Yildirim – Lamp, Leinweber – Zaryouh, von Pazatka-Lipinski, Latifi – Koch-Germersdorff (Kevin Schäfer, Kekule, Schleicher)

Tore: 1:0 Jakob Müglich (2.), 2:0 Jakob Müglich (16.), 2:1 Maurice Koch-Germersdorff (39.), 2:2 Cihan Yildirim (40.), 3:2 Kilian Boller (42.), 4:2 Eigentor (77.), 4:3 Yannis Schleicher (89.), 5:3 Noah Odenwald (90.)

SG Kalbach unterliegt dem FSV Thalau deutlich
SG Kalbach – FSV Thalau 0:4 (0:3)
Der Sieg des FSV Thalau war am Ende hochverdient. Die SG Kalbach hatte zwar zu Beginn ein bis zwei gute Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste immer mehr die Kontrolle.
Zum Knackpunkt der Partie wurden die beiden vermeidbaren Gegentore kurz vor der Pause. Innerhalb kürzester Zeit erhöhte Thalau auf 0:2 und 0:3 und sorgte damit bereits zur Halbzeit für eine Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel kam die SG Kalbach etwas besser ins Spiel, ohne allerdings ernsthaft Gefahr vor dem Tor der Gäste zu entwickeln. Den Schlusspunkt zum 0:4 setzte Thalaus Yannick Hohmann in der 69. Minute.
Felix Leinweber, nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz, traf noch einmal Aluminium, was allenfalls noch kosmetische Bedeutung gehabt hätte.

Allerdings hatte die SG Kalbach auch Glück, denn die Gäste trafen im Spiel gleich zweimal Aluminium. Insgesamt war der Erfolg des FSV Thalau deshalb verdient.

Eine besondere Randnotiz gab es auf Seiten der SG Kalbach: Erstmals standen mit Matthias und Thore Eldner Vater und Sohn gemeinsam in einem Punktspiel auf dem Platz. Eine schöne Besonderheit, die trotz der Niederlage in Erinnerung bleiben wird.

Auf Seiten der Gäste ragte Yannick Hohmann, der in Oberkalbach wohnt, mit drei Treffern besonders heraus.

Torfolge:
0:1 Yannick Hohmann (12.)
0:2 Ahmet Emre Aydogan (43.)
0:3 Yannick Hohmann (45. +2, Foulelfmeter)
0:4 Yannick Hohmann (69.)

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der SG Kalbach nicht. Bereits am kommenden Freitag, 18. September, um 17:45 Uhr wartet beim TSV Rothemann die nächste schwere Aufgabe.

Auswärtsniederlagen in Löschenrod und Lauterbach

VfL Lauterbach – SG Kalbach 3:2 (2:1)

Die SG Kalbach musste sich beim spielstarken VfL Lauterbach mit 2:3 geschlagen geben.

Ausschlaggebend waren vor allem zu einfache Gegentore und eine personell schwierige Ausgangslage. Einige Spieler gingen bereits angeschlagen in die Partie, zudem sorgten drei verletzungsbedingte Auswechslungen schon vor der Pause zunächst für Unruhe im Kalbacher Spiel.

Lauterbach war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Nach dem frühen 1:0 durch Alden Vladavici (4.) konnte Adrian von Pazatka-Lipinski mit einem sehenswerten Schuss zum 1:1 ausgleichen

(14.). Kurz vor der Pause gingen die Gastgeber durch Caner Akkus erneut in Führung (39.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG ein anderes Gesicht. Die Defensive stand nun deutlich stabiler und hielt gegen die spielstarken Gastgeber gut dagegen. Gleichzeitig kam Kalbach selbst immer wieder zu Möglichkeiten. Lauterbach ließ in der zweiten Halbzeit spürbar nach, konnte aber zunachst das 3:1 durch Burak Ilgar (53.) erzielen. David Schleicher verkürzte in der 60. Minute auf 2:3.

In der Schlussphase drängte die SG auf den Ausgleich. Die größte Chance zum möglichen 3:3 bot sich in der 82. Minute, als Kevin Schäfer einen Pass von Maurice Koch-Germersdorff nur knapp verpasste.

Mit etwas Glück wäre der Ausgleich durchaus möglich gewesen. Allerdings kamen auch die Gastgeber noch zu der einen oder anderen Gelegenheit.

Für Diskussionen sorgte kurz vor der Pause eine harte Attacke gegen Adrian von Pazatka-Lipinski.

Dass dieses brutale Foul lediglich mit einer gelben Karte geahndet wurde, sorgte auf Kalbacher Seite für Unverständnis.

„Mit etwas Glück wäre das 3:3 möglich gewesen“, lautete das Fazit. Die Hoffnung, dass Trainer Reischmann in naher Zukunft wieder einmal alle Mann an Bord hat, erhielt durch die erneuten Verletzungen allerdings einen weiteren Dämpfer.

Torfolge:

1:0 Alden Vladavici (4.)

1:1 Adrian von Pazatka-Lipinski

2:1 Caner Akkus (39.)

3:1 Burak lIgar (53.)

3:2 David Schleicher (60.)

SG Löschenrod – SG Kalbach 3:1

Nach einem durchaus erfolgreichen Doppelspieltag am Vorwochenende, stand direkt die nächste Zweifach-Aufgabe an. Den Auftakt machte das Freitagabend-Spiel in Löschenrod, bei dem die SGK stark ersatzgeschwächt antreten musste. Indem noch ein äußerst schwer bespielbares Geläuf hinzukam, waren alle Zutaten für eine zähe Kost gegeben.

Die Mannschaft von Julian Reischmann ging die Sache zunächst jedoch recht mutig an und konnte hier und da Offensivaktionen verzeichnen, obgleich ebenfalls zur Wahrheit gehört, dass die Hausherren insgesamt etwas mehr vom Spiel und mit einem Innenpfosten-Treffer die größte Gelegenheit im ersten Durchgang hatten.

Halbzeit zwei begann sehr verheißungsvoll aus kalbacher Sicht. Torjäger Kevin Schäfer wurde von links bedient, nahm den Ball an und vollendete mit dem zweiten Kontakt unwiderstehlich aus ca. 18 Metern. Leider verpasste man es im Anschluss, eine hiervon sichtlich angeknockte Heimelf stärker unter Druck zu setzen, sondern brachte sie durch einen Abstimmungsfehler, der den Ausgleich ermöglichte, zurück in die Partie und verlor danach selbst den Faden. Die Gegentore zwei und drei folgten auf dem Fuße, womit die Gegenwehr gebrochen und die Angelegenheit gelaufen war.

Letztlich verbleibt eine höchst ärgerliche Auswärtspleite, da hier durchaus etwas möglich gewesen wäre.

Für die SG Kalbach spielten: Hillmann – Vogt, Yildirim, Ommert, Wehner – Kekule, Löffert – Engler, Elm, Zaryouh – Kevin Schäfer; (Koch-Germersdorf, Lamp, Latifi, Sorg)

Tore: 0:1 Kevin Schäfer (50.), 1:1 Luca Pappert (57.), 2:1 Luke Stephan (63.), 3:1 Tim Marquardt (66.)

SGK bleibt am Doppelspieltag ungeschlagen

SG Kalbach – SG Welkers/Rönshausen 3:1
SG Kalbach – SG Bellings/Hohenzell 1:1

Nach bisher nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen, war ein gewisser Druck – nun, da ein Wochenende mit zwei Heimspielen anstand – durchaus spürbar; und die Mannschaft lieferte. Zwei sehr ordentliche Auftritte und vier Tore später, hatte man die bisherige Punkteausbeute verfünffacht und den Abschluss an das Tabellen-Mittelfeld hergestellt.

Bereits am Freitagabend gegen die SG Welkers/Rönshausen präsentierte das Team von Julian Reischmann einen gehörigen Schritt nach vorne, indem es die Gäste – abgesehen von einer schwachen Startphase – spielerisch dominierte und hochverdient den ersten Dreier der Saison einfuhr. Diese Form konnte bis zum Sonntag konserviert werden, sodass man gegen die favorisierte SG Bellings/Hohenzell einen weiteren starken Auftritt folgen ließ.

Mannschaft und Umfeld waren sich einig, dass man zu Beginn des Wochenendes vier Punkte noch blind unterschrieben hätte. Nachdem beide Partien gespielt waren, machte sich die Meinung breit, dass hier sogar noch mehr möglich, wenn nicht sogar verdient gewesen wäre, was die guten Leistungen nochmals unterstreicht.

Erfreulich ist dabei ganz besonders, dass sich in den Begegnungen unterschiedliche Spieler hervortaten, sodass sich die Last auf mehrere Schultern verteilte. Am auffälligsten präsentierten sich dabei Johannes Kress, Thore Eldner, Yassin Zaryouh und Dreifachtorschütze Kevin Schäfer.

Abgerundet wurde das Wochenende durch einen 2:0-Heimsieg der zweiten Mannschaft gegen den FV Viktoria Altengronau, die sich damit in der Spitzengruppe festsetzt.

Deutliche Niederlage gegen SG Schmalnau/Hettenhausen/Gersfeld

Die SG Kalbach musste sich am Sonntag der SG Schmalnau/Hettenhausen/Gersfeld deutlich mit 0:6 (0:4) geschlagen geben. Insgesamt zeigte die Mannschaft eine schwache Leistung und verlor die Partie auch in dieser Höhe verdient.

Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass es ein schwieriger Abend werden würde. Die Gastgeber nutzten unsere Unsicherheiten konsequent aus und kamen früh zu mehreren Treffern. Besonders über die linke Seite entstanden immer wieder gefährliche Situationen, bei denen die Defensive keinen guten Zugriff fand. So lag die SG Kalbach bereits zur Pause mit 0:4 zurück.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es nicht, entscheidend ins Spiel zu finden. Zwar war die Partie nach dem deutlichen Rückstand weitgehend entschieden, doch insgesamt fehlte es an Durchschlagskraft, Konzentration und der nötigen Konsequenz in den Zweikämpfen. Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und konnten im weiteren Verlauf noch zwei Treffer zum 6:0-Endstand nachlegen.

Natürlich war die personelle Situation an diesem Tag schwierig. Dennoch muss festgehalten werden, dass insgesamt nicht die Leistung aus den letzten drei Spielen abgerufen werden konnte und die Niederlage letztlich völlig verdient war.

Jetzt gilt es, die Partie schnell abzuhaken, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und in den kommenden Spielen wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Die Mannschaft hat bereits bewiesen, dass sie es besser kann – nun kommt es darauf an, wieder geschlossen aufzutreten und die nötigen Punkte einzufahren.

Erster Punktgewinn für die SG Kalbach

SG Kalbach – SV Schweben 1:1

Nach zwei ordentlichen aber unbelohnten Auftritten gegen hoch gehandelte Mannschaften, gelang im Derby gegen den SV Schweben der ersehnte erste Punkt.

Diesen verdiente man sich vor allem in Halbzeit eins. Nach einer Schrecksekunde in der Anfangsphase, in der man Glück hatte, dass die Gäste nach einem schönen Angriff nur den Pfosten trafen, setzte die Mannschaft um Kapitän David Vogt ihre taktische Marschrichtung konsequent um und erspielte sich aus einer kompakten Defensive heraus, gute Gelegenheiten. Absoluter Aktivposten war dabei Adrian von Pazatka-Lipinski, der in Minute 23 schlitzohrig einen Abspielfehler der schwebener Hintermannschaft erlauerte und aus 30 Metern das 1:0 erzielte.
Im Nachgang hatte die SG Kalbach ihre beste Phase und hätte die Weichen endgültig auf Sieg stellen können, ließ jedoch gute Chancen aus und hielt den SV Schweben dadurch in der Partie.

Ebendies rächte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Eine verunglückte Abwehraktion mündete in einen Foulelfmeter, den Finn Henkel souverän zum Ausgleich verwandelte. Insgesamt kehrten sich die Kräfteverhältnisse in Durchgang zwei merklich um. Der Gast war nun die aktivere Mannschaft, wohingegen bei den Hausherren die Kräfte langsam schwanden – und trotzdem wäre kurz vor Schluss beinahe noch der „Lucky Punch“ geglückt: Eine tolle Hereingabe von Tyler Sorg verfehlte ihren Abnehmer nur um Haaresbreite.

So blieb es bei einer gerechten Punkteteilung in einem umkämpften Derby. Die SG Kalbach ist nun endgültig in der Saison 2026/2027 angekommen und darf sich nach den bisherigen Auftritten berechtigte Hoffnung machen, zeitnah auch den ersten „Dreier“ einzufahren.

Für die SG Kalbach spielten: Bormann – Vogt, Till Schäfer, Yildirim, David Schleicher – Loeffert, Thore Eldner – Zaryouh, Kekule, Yannis Schleicher – von Pazatka-Lipinski (Engler, Elm, Sorg, Wehner)

Tore: von Pazatka-Lipinski (23.), 1:1 Henkel (50.)

SG Kerzell – SG Kalbach 2:1

Nach einer Vorbereitung mit Höhen und Tiefen, zuletzt aber ansteigender Form, war es heute endlich soweit: Das erste Mal ging es für die neu formierte SG Kalbach um Punkte. Dabei hätte die Aufgabe kaum schwerer sein können – auswärts beim Mitfavoriten aus Kerzell. Dass nach einem sehr ordentlichen Spiel am Ende eine knappe Niederlage zu Buche stand, war auch darauf zurück zu führen, dass die Mannschaft etwas zu spät den Mut und das Vertrauen in den eigenen Fähigkeiten fand. 

Bereits nach wenigen Sekunden hielt man im Kalbacher Lager erstmals die Luft an. Ein Abstimmungsfehler ermöglichte den Hausherren einen freien Abschluss aus kurzer Distanz, der gerade noch auf der Linie gerettet werden konnte. 

Insgesamt war dem Team von Julian Reischmann in der Anfangsphase die Nervosität noch deutlich anzumerken. Die SG Kerzell nutzte dies im Stile einer Spitzenmannschaft aus und ging durch eine einstudierte Eckball-Variante nach zwölf Minuten in Führung. Erst hiernach hatte man das Gefühl, dass sich die Gäste etwas freischwimmen konnten und nach und nach besser in die Partie fanden. Dieser Aufwärtstrend wurde jedoch jäh unterbrochen, als Avanesian per Traumfreistoß aus gut 25 Metern unhaltbar auf 2:0 erhöhte, was zugleich den Halbzeitstand bedeutete.

Durchgang zwei zeigte ein völlig verändertes Bild und eine stark verbesserte Gästemannschaft, die nun viel mutiger agierte. Obgleich auch die Hausherren durchaus ihre Möglichkeiten hatten, die Partie vorzeitig zu entscheiden, verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Kerzeller Hälfte. Ein Tor wollte den Kalbachern jedoch bis zur Nachspielzeit nicht gelingen. Dann war es Till Schäfer, der in der 92. Minute das erste Pflichtspieltor der Spielgemeinschaft erzielte und den Endspurt einleitete, welcher nochmals eine dicke Doppelchance mit sich brachte, die aber letztlich nicht zum Ausgleich führte. 

So startete man zwar punktlos in die Saison 2026/2027, zeigte jedoch gerade im zweiten Abschnitt, dass man in der Lage ist, auch einer der Top-Mannschaften der Liga einen guten Kampf zu bieten. Besonders die starken Auftritte der jungen Spieler, wie Leon Loeffert oder Yannis Schleicher, stimmen durchaus zuversichtlich. 

Für die SG Kalbach spielten: Bormann – Vogt, Schäfer, Yildirim, David Schleicher – Loeffert, Kekule – Zaryouh, von Pazatka -Lipinski, Yannis Schleicher – Koch-Germersdorff (Elm, Wehner, Engler, Sorg)

Tore: 1:0 Schnopp (12.), 2:0 Avanesian (29.), Till Schäfer (90+2)